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Bangladesch
In Daulatdia, Bangladesch, wachsen hunderte Kinder
mitten zwischen Prostitution, extremer Armut und
Drogenabhängigkeit auf.
Doch es gibt Hoffnung!
Durch das House of Hope erhalten diese Kinder ein sicheres Zuhause, Nahrung, Bildung und die echte Chance auf
eine bessere Zukunft.
Denn jedes Kind verdient die Möglichkeit, einfach Kind zu sein.
Im Bordelldorf Daulatdia in Bangladesch spielt sich täglich ein Drama ab. Deshalb erzählen wir die Geschichte von Meena und Yousuf. Diese zwei Kinder stehen stellvertretend für hunderte andere Kinder.
Meena ist 10 Jahre alt. Yousuf ist 8. Ganz normale Kinder, die eigentlich zur Schule gehen, spielen und Träume haben sollten. Doch ihre Realität sieht völlig anders aus.
Ihre Mutter ist gezwungen, in Daulatdia als Prostituierte zu arbeiten. Zusammen mit rund 1.400 bis 1.600 anderen Frauen versucht sie in diesem Rotlichtmilieu zu überleben. Um den extremen Druck und die Umstände überhaupt auszuhalten, nehmen viele Mütter Drogen. Ihren Vater kennen die Kinder nicht.


Ein Teufelskreis
Tagsüber hängen Meena und Yousuf meist im Dorf herum oder werden von Verwandten beaufsichtigt, während sich die Mutter von der Nachtarbeit erholt.
Abends passiert das, was kein Kind miterleben sollte: Meena und Yousuf müssen an den Arbeitsort ihrer Mutter. Während sie Freier empfängt, versuchen die Kinder zu schlafen. Still zu sein. Unsichtbar zu werden.
Für Meena besteht die unmittelbare Gefahr, genau wie ihre Mutter in der Prostitution zu landen. Aus eigener Kraft kann sie diesen Kreis nicht durchbrechen.
Für Yousuf ist der Weg genauso dunkel: Jungen wie er landen an Bus- und Zugbahnhöfen, Lkw-Rastplätzen oder auf der Straße. Dort geraten sie schnell in kriminelle Netzwerke, wo Ausbeutung, Gewalt und Gesetzlosigkeit herrschen.
Wir haben erkannt, dass direkte Hilfe für die Mütter
allein oft an den tiefen Suchtstrukturen scheitert.
Deshalb setzen wir bei den Kindern an, um ihnen
diesen Leidensweg zu ersparen.
Das sind unsere ersten Prokelte vor Ort

Kinderheim
Das Kinderheim bietet Kindern aus dem Bordellmilieu eine sichere Zuflucht, feste Mahlzeiten und Geborgenheit. Aktuell betreuen wir 80 Kinder, die dringend Paten suchen. Mütter aus dem Milieu finden bei uns Arbeit und kümmern sich um die täglichen Bedürfnisse der Kinder.
Um Mädchen und Jungen künftig räumlich zu trennen, planen wir den Bau eines weiteren Heims. Ein passendes Grundstück ist bereits vorhanden, doch das Projekt befindet sich noch in der Planung: Für die Umsetzung setzen wir auf ein nachhaltiges Konzept und sind dringend auf Spenden angewiesen.

Ausbildung
Über eine praktische Berufsausbildung zum Barbier oder Friseur erlernen die Jugendlichen ein konkretes Handwerk. Dieses praxisnahe Können ermöglicht ihnen nach der Schulzeit den direkten Einstieg in ein eigenes, finanziell unabhängiges Berufsleben abseits des Rotlichtmilieus. Um diese Werkstatt einzurichten und die Ausbildung zu ermöglichen, sind wir auf Spenden angewiesen – jede Unterstützung hilft, Jugendlichen eine echte Zukunftsperspektive zu schenken!

Schule
Nach dem erfolgreichen Vorbild unserer bereits aufgebauten Schule an einem anderen Standort planen wir nun eine neue Schule direkt angrenzend an das Bordellviertel. Der Bedarf vor Ort ist riesig: Aktuell werden dort erst einmal nur unsere Heimkinder unterrichtet, doch unzählige weitere Kinder benötigen dringend Zugang zu Bildung.
Das Projekt befindet sich derzeit in der Planung und setzt auf ein nachhaltiges, tragfähiges Modell: Ein Teil der Schülerinnen und Schüler wird Schulgeld zahlen, wodurch der Unterricht für die bedürftigen Kinder aus dem Bordellviertel komplett kostenlos finanziert und langfristig gesichert werden kann.
